NWL beerdigt nächste Reaktivierung

Kein Schienenverkehr zwischen Rheine und Recke

Kreis Steinfurt. In dieser Wochegab es für die Nutzer:innen des Öffentlichen Verkehrs sowie für den Klimaschutz einen erneuten Tiefschlag in der 4. Verbandsversammlung des Zweckverband Mobilität Münsterland am Aasee in Münster. Am 15. Juli 2026 stellte Markus Rümke, Sachgebietsleitung Strategische Planung Nahverkehr Westfalen-Lippe, die Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) auf der Strecke von Rheine nach Recke vor. Mit einem niederschmetternden Ergebnis für Bahnbefürworter:innen, denn die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass eine Wiederinbetriebnahme des Schienenverkehrs von Rheine über Altenrheine, Rheine-Kanalhafen, Hörstel, Uffeln nach Recke wirtschaftlich nicht tragbar sei. Auch für die in Bearbeitung befindliche Reaktivierung zwischen Recke und Osnabrück ist diese Entscheidung ein Rückschlag.

Der ehemalige Bahnhof Altenrheine dient heute als Rangierbahnhof. (Bild: Lok82008 / Wikipedia.org)

25 Jahre Stillstand im Münsterland

„Nach der vorzeitigen Beerdigung der zu reaktivierenden Strecke zwischen Bocholt – Borken – Coesfeld ist die Aufgabe des möglichen Schienenverkehrs zwischen Rheine und Recke der nächste Rückschlag für das Münsterland. Die letzte – sehr erfolgreiche – Reaktivierung im Münsterland erfolgte dank des Engagements von Michael Geuckler vom ZVM vor inzwischen 25 Jahren. 2001 wurde die Verbindung zwischen Gronau und Enschede wieder in Betrieb genommen“, verdeutlicht Werner Szybalski, Vorsitzender von Pro Bahn Münsterland, das tatsächlich schon ein Vierteljahrhundert Stillstand in Sachen SPNV-Reaktivierungen herrscht.

Dabei zeige die Grafschaft Bentheim mit der Reaktivierung der Strecke bis ins niederländische Coevorden, die mit dem Fahrplanwechsel Ende des Jahres eröffnet werden soll, dass Schienenreaktivierungen sinnvoll sind und von den Fahrgästen sehr gut angenommen werden. „Nur das Münsterland geht auch bei dieser Reaktivierung der traditionellen Strecken zwischen Gronau nach Bad Bentheim und weiter ins niederländische Coevorden wieder leer aus“, zeigt sich Szybalski unzufrieden.

Erwartete Fahrgastzahlen oft zu niedrig angesetzt

Bei den erfolgten Reaktivierungen in Deutschland werden die Züge von den Fahrgästen fast überall deutlich besser angenommen, als es von den Planern geschätzt worden war, wie auch die Allianz pro Schiene auf ihrer Webseite festhält: „Die Fahrgastzahlen liegen fast immer deutlich über den Erwartungen und erreichen vielerorts neue Rekorde.“

Werner Szybalski erwartet dies auch für das nördliche Münsterland: „Dies dürfte auch auf die Reaktivierung zwischen Rheine und Recke zutreffen. Zudem darf ich angesichts des positivem Aspektes für die Umwelt und das Klima nicht immer nur von wirtschaftlich tragbaren Reaktivierungen ausgehen. Pro Bahn Münsterland ist der Auffassung, dass uns der Umwelt- und Menschenschutz, zum Beispiel bei Lärmreduzierung oder -vermeidung, durchaus etwas kosten darf.“

Karte mit der Bahnstrecke von Rheine über Altenrheine nach Recke. (Karte: Openstreetmap.org)

Kosten in Höhe von rund 80 Millionen

Die Machbarkeitsstudie im Auftrag des NWL (Nahverkehr Westfalen-Lippe) errechnete Kosten von knapp über 80 Millionen Euro, wobei diese insbesondere durch neue Bahnquerungen sowie Leit- und Sicherheitstechnik entstehen. In die Gleisanlage müssten nur 16 Millionen gesteckt werden. Für Grunderwerb wurden eine Viertelmillion eingeplant. „Aus unserer Sicht sind das durchaus leistbare Kosten“, so der Pro-Bahn-Vorsitzende.

Wie bedeutend für die Menschen ein guten Takt ist, wird daran deutlich, dass es selbst in der sicherlich wieder konservativen Schätzung gleich ein Drittel mehr Fahrgäste beim 30-Minuten-Takt statt beim Stundentakt gibt.

NWL sieht aktuell keine Reaktivierungschance

„Die Wiederaufnahme des SPNV auf der Bahnstrecke Recke – Rheine ist nach derzeitigem Kenntnisstand nicht förderfähig mit einem Nutzen-Kosten-Indikator deutlich unter 1,0“, zog Markus Rümke in der Verbandsversammlung sein Fazit. Auch bei der in diesem Jahr noch anstehenden Fortschreibung des ÖPNV-Bedarfsplans nach einem landesweiten Verfahren erwartet Rümke kein deutlich anderes Ergebnis.

Gemäß Festlegung im Regionalplan Münsterland müsse die Trasse allerdings erhalten werden, „um gegebenenfalls bei zukünftig veränderten Mobilitätsbedürfnissen […] reaktiviert werden zu können.“

Pro Bahner Werner Szybalski zieht ein eigenes Fazit: „Wie die private Untersuchung der Machbarkeitsstudie bei Bocholt – Borken – Coesfeld gezeigt hat, sind nicht immer alle Annahmen in einer solchen Machbarkeitsstudie wirklich korrekt. Wir werden versuchen, am Thema dranzubleiben.“

„Verbot“ der Wohnungsvergesellschaftung

Empörung beim Wohnungsrat Münster

Münster. Auf Initiative der NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach und ihres bayrischen Kollegen Christian Bernreiter hat am 11. Juni diesen Jahres die Sonder-Bauministerkonferenz beschlossen, der Vergesellschaftung von Wohnungsbeständen „strikte Grenzen zu setzen“. Vor wenigen Tagen (2. Juli) ist die Bundesregierung diesem Vorstoß gefolgt und hat beschlossen, ein Gesetz zu erarbeiten, das die Vergesellschaftung von Wohnraum durch die Bundesländer verbieten soll.

Sigrid Bürger, Joachim Hetscher (M.) und Werner Szybalski gehören zum Initiativkreis „Wohnungsrat Münster“. (Foto: privat / Wolfgang Bensberg)

Angriff auf den demokratischen Willen

„Wir sind empört. Dieser Angriff auf den demokratischen Willen der Menschen in Berlin und die Mieter:innen – auch in Münster – muss abgewehrt werden“, erklärte Joachim Hetscher vom Kulturverein Frauenstraße 24, der aktuell mit Vertreter:innen verschiedenster lokaler Gruppen die Gründung des Wohnungsrates Münster vorantreibt. Hetscher betonte: „Die Vergesellschaftung von Kapitalunternehmen mit mehr als 3000 Wohnungen im Bestand ist in Berlin per erfolgreichem Volksentscheid – initiiert von „Deutsche Wohnen und Co enteignen“ – 2021 von fast 60 Prozent der Berlinerinnen und Berliner beschlossen worden. Auch wir in Nordrhein-Westfalen warten auf das Berliner Gesetz, um Vergleichbares in Düsseldorf umzusetzen.“

Martin Luy vom Wohnprojekt Drubbel unterstützte Hetscher in der Einschätzung der Rechtswidrigkeit der geplanten Gesetzesinitiative der Bundesregierung: „Dies ist klar verfassungswidrig. Sowohl gegenüber dem § 15 des Grundgesetzes als auch gegenüber der Berliner Landesverfassung.“

Werner Szybalski von der LEG-Mieter:innen-Initiative Münster, Erstunterzeichner des breiten Widerstands „Wohnraumvergesellschaftung bundesweit umsetzen“, verdeutlichte: „In Münster ist besonders stark die LEG vertreten. Sie besitzt über 6000 Wohnungen in der Stadt. Aber auch der größte deutsche Wohnungskonzern, Vonovia aus Bochum, ist sehr präsent in der Domstadt, die sich offiziell sehr offen für Immobilieninvestitionen durch Kapitalunternehmen zeigt. Dies führt mit zu den hohen und weiterhin stark steigenden Mieten in Münster. Die Vergesellschaftung ist ein demokratischer Hebel zur Begrenzung der Macht dieser Konzerne.“

„Blankoscheck für Mieterhöhungen“

Während Joachim Hetscher in dem Gesetz einen „Blankoscheck für Mieterhöhungen“ sieht, befürchtet Szybalski insbesondere einen Verlust an Wohnkomfort: „Die LEG, aber auch andere börsennotierte Vermieter, schütten sehr hohe Dividenden aus. Dies ist nur möglich, weil zur Zeit auf Modernisierungen und insbesondere Instandsetzungen verzichtet wird. Das Problem der ständigen Mieterhöhungen würde sicherlich verschärft werden, ist aber auch heute schon auf zweifelhafte Maßnahmen der Vermieter gestützt.“ So würden bei der LEG Immobilien SE angebliche Wohnwertvorteile außerhalb des offiziellen Mietspiegels der Stadt mit drei Prozent auf die Miete aufgeschlagen. Auch würde immer wieder versucht, statt den Mietspiegel als Grundlage zu nehmen einfach eigene super teure Vergleichswohnungen in Münster als Mietpreistreiber zu verwenden.

Wohnen ist ein Menschenrecht

„Wohnen ist ein Menschenrecht. Der Umgang mit diesem Menschenrecht wird heute auch in Münster überwiegend dem Kapitalmarkt überlassen. So steht nicht die Versorgung der Bevölkerung mit Wohnraum sondern die Gewinnerzielung im Vordergrund“, analysiert Sigrid Bürger vom Wohnprojekt „Grüner Weiler“ in Gievenbeck die Situation in der westfälischen Metropole. Dagegen wollen die Stadtteilorganisationen, Mietervereinigungen und Wohnprojekte im Wohnungsrat Münster gemeinsam streiten: „Statt noch mehr Macht für Immobilienkonzerne brauchen wir mehr gesellschaftliche Kontrolle, damit alle Menschen eine sichere und bezahlbare Wohnung haben.“

Die offene Gruppe „Wohnungsrat Münster i.Gr.“ trifft sich an jedem ersten Sonntag um 11 Uhr in der Frauenstraße 24. Für Samstag, den 17. Oktober 2026, plant der Wohnungsrat im Südviertelhof einen wohnungspolitischen Ratschlag für Münster. Kontakt: Kulturverein Frauenstraße24, Email: f24@f24-kultur.de.

Straßenfest in der Frauenstraße

Wohnen ist ein Menschenrecht

Der Kulturverein Frauenstraße 24 plant für Ende Juli ein Straßenfest mit vielfältigem Programm. Am Samstag, dem 25. Juli, wird es auf zwei Bühnen in und vor der Kneipe Frauenstraße 24 Livemusik und Diskussionen geben. Ab 14 Uhr wird es Informationsstände verschiedener wohnungspolitischer Initiativen und weiterer Gruppen geben.

Los geht es schon um 14 Uhr, aber erst ab 15 Uhr tritt auf der Außenbühne die münstersche Blues-Legend Burkhard Ellger (Mister.B.) auf. Nach ihm verzaubern Kabra Adabra das Publikum mit einer tanzbaren Mischung aus Reggae, Ska und Rock und engagierten deutschen Texten. Ab 20 Uhr sorgt dann die Kilkenny Band mit knackigem Irish Folk für ausgelassene Stimmung.

Im Saal der Frauenstraße 24 bietet das Duo Cuppatea ab 16 Uhr ein Mitsing-Event mit politischen Songs an. Abends präsentiert die Formation Krüger, Fleige, Paßlick drinnen ein Programm mit Rock- und Jazz-Klassikern.

Das Fest steht unter dem Motto „Wohnen ist ein Menschenrecht“, weshalb verschiedene wohnungspolitische Gruppen sich in kurzfünfminütigen Redebeiträgen vorstellen sollen. Neben deren Infostände sind auch die „Omas gegen rechts“ und weitere Initiativen vor Ort.

Gute Stimmung in Uppenberg

Ratsherr Klaus Rosenau besucht Stadtteilverein

Uppenberg. Der nächste Schritt ist vollzogen. Am Donnerstag (18. September 2025) trafen sich Interessierte und Mitglieder der im August kommenden Jahres 20 Jahre bestehenden Bürgerinitiative l(i)ebenswertes Uppenberg im Trockendock an der Grevener Straße, um die Transformation in den „Stadtteilverein Uppenberg“ auf den Weg zu bringen. Zuvor standen aber inhaltliche Themen an. Gast bei den Uppenberger:innen war der Bürgermeister der Stadt Münster, Klaus Rosenau, der bei der Kommunalwahl am vergangenen Sonntag im Stadtbezirk das Direktmandat für den Rat der Stadt Münster mit fast 40 Prozent (!) der Stimmen gewann.

Aufbruchstimmung bei guter Laune: Der Stadtteilverein Uppenberg i.Gr. traf sich im Trockendock. Dabei waren unter anderem VI-Sprecher Werner Szybalski (v.l.n.r.) Gaby Krügel, Klaus Brandenburg, Uppenbergs Ratsvertreter Klaus Rosenau (Grüne), Martina Mahawela und Maria Schlautmann. (Foto: Renate Ahmad)
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Ratswahlen in Uppenberg

Klaus Rosenau mit Rekordergebnis

Uppenberg. Über 2000 Stimmen holte Klaus Rosenau (Grüne) am vergangenen Sonntag bei der Kommunalwahl im Wahlbezirk 5 – Uppenberg. Ein solch eindrucksvolles Ergebnis holte in den elf Jahren zuvor, in denen die Menschen vier Mal zu den Wahlurnen gerufen wurden, niemand. Mit 39,82 Prozent wurde der Bürgermeister der Stadt Münster erneut von den Uppenberger:innen mit einem Direktmandat in den Rat der Stadt Münster geschickt. Auch das zweitbeste Stimmenergebnis holte Rosenau. 2020 konnte er 1616 wahlberechtigte Einwohner:innen des Stadtbezirks von sich überzeugen. Hedwig Liekefedt (SPD) vereinte bei ihrem Wahlsieg 2014 in Uppenberg 1499 wahlberechtigte Menschen in Uppenberg hinter ihrer Kandidatur. Die langjährige Vorsitzende des Viertelsportvereins DJK GW Marathon Münster, bei dem übrigens Anfang der Nullerjahre Klaus Rosenau Trainer der ersten Fußball-Mannschaft war, beendete damit die Vormachtstellung der CDU in Uppenberg. Seit 1946, zuletzt die Kulturpolitikerin Helga Welker, die für die Christdemokrat:innen mehrmals das Direktmandat holte, war Uppenberg schwarz. Nach dem roten Intermezzo von 2014 bis 2020 ist der Stadtbezirk nun tiefgrün.

2020 und auch 2025 holte in Uppenberg der Lehrer am Hansa-Berufskolleg und in der vergangenen Wahlperiode ehrenamtlicher Bürgermeister in Münster, Klaus Rosenau, das Direktmandat für den Rat der Stadt Münster. (Foto: Grüne Münster)
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Wahl zur BV Münster-Mitte

Die Grünen holen in Uppenberg über 40 Prozent der Stimmen

Uppenberg. 8335 Menschen waren bei der Kommunalwahl am 14. September 2025 im Stimmbezirk Uppenberg berechtigt, die Zusammensetzung der Bezirksvertretung (BV) Münster-Mitte zu bestimmen. 5218 Wahlberechtigte nutzen ihr demokratisches Grundrecht. 5190 Stimmen waren in Uppenberg gültig. Die Grünen gewannen in Münster-Mitte mit 39,26 Prozent der Stimmen (7 Mandate) und stellen damit die größte Fraktion. Nach den Unstimmigkeiten in der vergangenen Wahlperiode, als der grüne Bezirksbürgermeister durch den SPDler Martin Honderboom ersetzt wurde, dürfte zukünftig das Amt wieder in grüne Hände gehen. Die zweitstärkste Gruppierung in der BV Mitte stellt die CDU, die auf die auf 24,07 Prozent (5 Mandate) kam. Es folgen die SPD (12,01 Prozent / 2 Mandate), Die Linke (11,43 Prozent / 2 Mandate), Volt (5,01 Prozent / 1 Mandate), AfD (3,12 Prozent / 1 Mandate), FDP (2,68 Prozent / 1 Mandate), Die Partei (1,15 Prozent / 0 Mandate), ÖDP (0,94 Prozent / 0 Mandate) und Schlusslicht Spektrum (0,33 Prozent / 0 Mandate).

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Hoyastraße: Platz für sicheres Radfahren

Breitere Wegeführung und Sperrzone für Kfz

Das Amt für Mobilität und Tiefbau erneuert die Sperrfläche auf der Hoyastraße zwischen Nordstraße und Kreuzkirche und verbreitert in dem Zuge die Radverkehrsführung. Die jetzige Wegeführung ist sehr schmal und führt direkt an Autos vorbei, die dort unerlaubt parken. Sie soll auf zwei Meter verbreitert werden. Der Straßenabschnitt ist als Basisroute Teil des politisch beschlossenen Fahrradnetzes 2.0 und wird deshalb sicherer und komfortabler gestaltet.

Die Radwegeführung auf der Hoyastraße zwischen Nordstraße und Kreuzkirche wird die Stadt Münster künftig breiter und damit sicherer gestalten. (Foto: Stadt Münster / Schulte)
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Weltkindertag

Samstag für Kids: Bus und Bahn in ganz NRW kostenlos

Zum Weltkindertag am kommenden Samstag, 20. September, laden die Stadtwerke Münster, der Nahverkehrsverbund „Westfalentarif“ und die weiteren Verkehrsverbünde in NRW wieder alle Kinder bis einschließlich 14 Jahren ein, an diesem Tag kostenlos mit dem Nahverkehr unterwegs zu sein. Eingeschlossen sind Busse, S- und Straßenbahnen sowie die Nahverkehrszüge in ganz Nordrhein-Westfalen.

Elektrobus am HauptbahnhofMünster. Ob mit Bus oder Nahverkehrszug: Alle bis 14 Jahre fahren am Weltkindertag kostenlos. (Foto: Stadtwerke Münster)
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Neuer Wind im Segel der BI l(i)ebenswertes Uppenberg

Vorbereitungstreffen für Umwandlung in einen Stadtteilverein

Uppenberg. Es war etwas ruhig geworden um die Bürgerinitiative Uppenberg, die in den Nullerjahren aus der Aktionsgruppe „Koburg muss bleiben“ zur Rettung des damaligen DJK-Freibades vor den Sparplänen der Stadt Münster, die das beliebte und für das Viertel so wichtige sommerliche Vergnügen der Uppenberger:innen (und natürlich bei im Durchschnitt immer über 20.000 Besucher:innen im Jahr auch viele Nachbar:innen) aus Finanzgründen zu schließen überlegte. Die damalige Unterschriftenaktion hatte Erfolg, das Freibad wird inzwischen von der Stadt Münster betrieben und hat die längste Öffnungszeit alle Freibaäder in Münster, da die Koburg inzwischen an das Fernwärmenetz angeschlossen ist.

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„Edith und wir“

Leben in Literatur verwandelt

von Werner Szybalski

Alfons Huckebrink: Edith und wir – eine Novelle aus dem Münsterland; Coesfeld; Longinus im Elsinor Verlag; 2024; 136 Seiten; 16 Euro; ISBN 978-3-94511 3-46-2; in der Hauptstelle der Stadtbücherei Münster ausleihbar (Roman Huck / Erlesen / 1. Obergeschoss).

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