Zugbetrieb nur bis 26°C

Rhein-Ruhr-Bahn hat Probleme mit ihren Klimaanlagen im VT 648

Es klingt wie ein Scherz, ist aber leider für die Fahrgäste zwischen Essen und Dorsten, Borken und Coesfeld bittere Realität. Wenn die Außentemperatur auf 26° oder noch höher steigt, bleiben die Züge der Rhein-Ruhr-Bahn im Bahnhof stehen. Die eingebaute Klimaanlage versagt im Sommer, wenn es draußen 26°C warm wird. Dies ist allerdings inzwischen an vielen Tagen so, denn die durchschnittliche Temperatur im Münsterland liegt wegen der Klimakrise aktuell zwischen 24°C und 28°C. Ärgerlich für die Fahrgäste, denn die sind bei der sowieso sehr störungsanfälligen Bahn ins westliche Münsterland nun auch an heißen Tagen auf Schienenersatzverkehr angewiesen.

Die RE 14 der Rhein-Ruhr-Bahn im Bahnhof Coesfeld. (Bild: Werner Szybalski)
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Gedanken . . .

. . . auf dem Weg Journalistin zu werden – ein Gedicht

Die 23-jährige Studentin Carolin Wedel, die aud dem Weg war Journalistin zu werden, veröffentlichte im Oktober 1998 in mediativ 5, der Zeitschrift für Publizistik und Kommunikation des gleichnamigen Instituts an der Universität Münster folgendes Gedicht:

Der gefaltete globus

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NWL beerdigt nächste Reaktivierung

Kein Schienenverkehr zwischen Rheine und Recke

Kreis Steinfurt. In dieser Wochegab es für die Nutzer:innen des Öffentlichen Verkehrs sowie für den Klimaschutz einen erneuten Tiefschlag in der 4. Verbandsversammlung des Zweckverband Mobilität Münsterland am Aasee in Münster. Am 15. Juli 2026 stellte Markus Rümke, Sachgebietsleitung Strategische Planung Nahverkehr Westfalen-Lippe, die Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) auf der Strecke von Rheine nach Recke vor. Mit einem niederschmetternden Ergebnis für Bahnbefürworter:innen, denn die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass eine Wiederinbetriebnahme des Schienenverkehrs von Rheine über Altenrheine, Rheine-Kanalhafen, Hörstel, Uffeln nach Recke wirtschaftlich nicht tragbar sei. Auch für die in Bearbeitung befindliche Reaktivierung zwischen Recke und Osnabrück ist diese Entscheidung ein Rückschlag.

Der ehemalige Bahnhof Altenrheine dient heute als Rangierbahnhof. (Bild: Lok82008 / Wikipedia.org)
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„Verbot“ der Wohnungsvergesellschaftung

Empörung beim Wohnungsrat Münster

Münster. Auf Initiative der NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach und ihres bayrischen Kollegen Christian Bernreiter hat am 11. Juni diesen Jahres die Sonder-Bauministerkonferenz beschlossen, der Vergesellschaftung von Wohnungsbeständen „strikte Grenzen zu setzen“. Vor wenigen Tagen (2. Juli) ist die Bundesregierung diesem Vorstoß gefolgt und hat beschlossen, ein Gesetz zu erarbeiten, das die Vergesellschaftung von Wohnraum durch die Bundesländer verbieten soll.

Sigrid Bürger, Joachim Hetscher (M.) und Werner Szybalski gehören zum Initiativkreis „Wohnungsrat Münster“. (Foto: privat / Wolfgang Bensberg)
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Straßenfest in der Frauenstraße

Wohnen ist ein Menschenrecht

Der Kulturverein Frauenstraße 24 plant für Ende Juli ein Straßenfest mit vielfältigem Programm. Am Samstag, dem 25. Juli, wird es auf zwei Bühnen in und vor der Kneipe Frauenstraße 24 Livemusik und Diskussionen geben. Ab 14 Uhr wird es Informationsstände verschiedener wohnungspolitischer Initiativen und weiterer Gruppen geben.

Los geht es schon um 14 Uhr, aber erst ab 15 Uhr tritt auf der Außenbühne die münstersche Blues-Legend Burkhard Ellger (Mister.B.) auf. Nach ihm verzaubern Kabra Adabra das Publikum mit einer tanzbaren Mischung aus Reggae, Ska und Rock und engagierten deutschen Texten. Ab 20 Uhr sorgt dann die Kilkenny Band mit knackigem Irish Folk für ausgelassene Stimmung.

Im Saal der Frauenstraße 24 bietet das Duo Cuppatea ab 16 Uhr ein Mitsing-Event mit politischen Songs an. Abends präsentiert die Formation Krüger, Fleige, Paßlick drinnen ein Programm mit Rock- und Jazz-Klassikern.

Das Fest steht unter dem Motto „Wohnen ist ein Menschenrecht“, weshalb verschiedene wohnungspolitische Gruppen sich in kurzfünfminütigen Redebeiträgen vorstellen sollen. Neben deren Infostände sind auch die „Omas gegen rechts“ und weitere Initiativen vor Ort.

Gute Stimmung in Uppenberg

Ratsherr Klaus Rosenau besucht Stadtteilverein

Uppenberg. Der nächste Schritt ist vollzogen. Am Donnerstag (18. September 2025) trafen sich Interessierte und Mitglieder der im August kommenden Jahres 20 Jahre bestehenden Bürgerinitiative l(i)ebenswertes Uppenberg im Trockendock an der Grevener Straße, um die Transformation in den „Stadtteilverein Uppenberg“ auf den Weg zu bringen. Zuvor standen aber inhaltliche Themen an. Gast bei den Uppenberger:innen war der Bürgermeister der Stadt Münster, Klaus Rosenau, der bei der Kommunalwahl am vergangenen Sonntag im Stadtbezirk das Direktmandat für den Rat der Stadt Münster mit fast 40 Prozent (!) der Stimmen gewann.

Aufbruchstimmung bei guter Laune: Der Stadtteilverein Uppenberg i.Gr. traf sich im Trockendock. Dabei waren unter anderem VI-Sprecher Werner Szybalski (v.l.n.r.) Gaby Krügel, Klaus Brandenburg, Uppenbergs Ratsvertreter Klaus Rosenau (Grüne), Martina Mahawela und Maria Schlautmann. (Foto: Renate Ahmad)
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Ratswahlen in Uppenberg

Klaus Rosenau mit Rekordergebnis

Uppenberg. Über 2000 Stimmen holte Klaus Rosenau (Grüne) am vergangenen Sonntag bei der Kommunalwahl im Wahlbezirk 5 – Uppenberg. Ein solch eindrucksvolles Ergebnis holte in den elf Jahren zuvor, in denen die Menschen vier Mal zu den Wahlurnen gerufen wurden, niemand. Mit 39,82 Prozent wurde der Bürgermeister der Stadt Münster erneut von den Uppenberger:innen mit einem Direktmandat in den Rat der Stadt Münster geschickt. Auch das zweitbeste Stimmenergebnis holte Rosenau. 2020 konnte er 1616 wahlberechtigte Einwohner:innen des Stadtbezirks von sich überzeugen. Hedwig Liekefedt (SPD) vereinte bei ihrem Wahlsieg 2014 in Uppenberg 1499 wahlberechtigte Menschen in Uppenberg hinter ihrer Kandidatur. Die langjährige Vorsitzende des Viertelsportvereins DJK GW Marathon Münster, bei dem übrigens Anfang der Nullerjahre Klaus Rosenau Trainer der ersten Fußball-Mannschaft war, beendete damit die Vormachtstellung der CDU in Uppenberg. Seit 1946, zuletzt die Kulturpolitikerin Helga Welker, die für die Christdemokrat:innen mehrmals das Direktmandat holte, war Uppenberg schwarz. Nach dem roten Intermezzo von 2014 bis 2020 ist der Stadtbezirk nun tiefgrün.

2020 und auch 2025 holte in Uppenberg der Lehrer am Hansa-Berufskolleg und in der vergangenen Wahlperiode ehrenamtlicher Bürgermeister in Münster, Klaus Rosenau, das Direktmandat für den Rat der Stadt Münster. (Foto: Grüne Münster)
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Wahl zur BV Münster-Mitte

Die Grünen holen in Uppenberg über 40 Prozent der Stimmen

Uppenberg. 8335 Menschen waren bei der Kommunalwahl am 14. September 2025 im Stimmbezirk Uppenberg berechtigt, die Zusammensetzung der Bezirksvertretung (BV) Münster-Mitte zu bestimmen. 5218 Wahlberechtigte nutzen ihr demokratisches Grundrecht. 5190 Stimmen waren in Uppenberg gültig. Die Grünen gewannen in Münster-Mitte mit 39,26 Prozent der Stimmen (7 Mandate) und stellen damit die größte Fraktion. Nach den Unstimmigkeiten in der vergangenen Wahlperiode, als der grüne Bezirksbürgermeister durch den SPDler Martin Honderboom ersetzt wurde, dürfte zukünftig das Amt wieder in grüne Hände gehen. Die zweitstärkste Gruppierung in der BV Mitte stellt die CDU, die auf die auf 24,07 Prozent (5 Mandate) kam. Es folgen die SPD (12,01 Prozent / 2 Mandate), Die Linke (11,43 Prozent / 2 Mandate), Volt (5,01 Prozent / 1 Mandate), AfD (3,12 Prozent / 1 Mandate), FDP (2,68 Prozent / 1 Mandate), Die Partei (1,15 Prozent / 0 Mandate), ÖDP (0,94 Prozent / 0 Mandate) und Schlusslicht Spektrum (0,33 Prozent / 0 Mandate).

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Hoyastraße: Platz für sicheres Radfahren

Breitere Wegeführung und Sperrzone für Kfz

Das Amt für Mobilität und Tiefbau erneuert die Sperrfläche auf der Hoyastraße zwischen Nordstraße und Kreuzkirche und verbreitert in dem Zuge die Radverkehrsführung. Die jetzige Wegeführung ist sehr schmal und führt direkt an Autos vorbei, die dort unerlaubt parken. Sie soll auf zwei Meter verbreitert werden. Der Straßenabschnitt ist als Basisroute Teil des politisch beschlossenen Fahrradnetzes 2.0 und wird deshalb sicherer und komfortabler gestaltet.

Die Radwegeführung auf der Hoyastraße zwischen Nordstraße und Kreuzkirche wird die Stadt Münster künftig breiter und damit sicherer gestalten. (Foto: Stadt Münster / Schulte)
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Weltkindertag

Samstag für Kids: Bus und Bahn in ganz NRW kostenlos

Zum Weltkindertag am kommenden Samstag, 20. September, laden die Stadtwerke Münster, der Nahverkehrsverbund „Westfalentarif“ und die weiteren Verkehrsverbünde in NRW wieder alle Kinder bis einschließlich 14 Jahren ein, an diesem Tag kostenlos mit dem Nahverkehr unterwegs zu sein. Eingeschlossen sind Busse, S- und Straßenbahnen sowie die Nahverkehrszüge in ganz Nordrhein-Westfalen.

Elektrobus am HauptbahnhofMünster. Ob mit Bus oder Nahverkehrszug: Alle bis 14 Jahre fahren am Weltkindertag kostenlos. (Foto: Stadtwerke Münster)
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