• So. Nov 28th, 2021

Greenpeace-Protest in Münster

Für wirksame Klimaschutzmaßnahmen protestierten Aktive von Greenpeace Münster heute mit einer Kunstaktion am Aasee. Sie wollen damit an das Bekenntnis zu den Pariser Klimazielen erinnern. 2015 einigten sich zahlreiche
Staaten darauf, die Erderhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Die Realität heute – sechs Jahre später: Die Erde hat sich bereits um mehr als 1,3 Grad erhitzt. Der Amazonas brennt, Küsten werden überschwemmt und Extremwetterereignisse
häufen sich auch in Deutschland.

„Angesichts des steigenden Meeresspiegels und der zunehmenden Wetterextreme brauchen wir schnell wirksame Klimaschutzmaßnahmen!“, fordert Tim Nau von Greenpeace Münster. „Die Klimakatastrophe gefährdet uns alle.“

Um das zu visualisieren, hat die Ortsgruppe Münster heute drei zwei mal zwei Meter große Holzmodelle der Häuser am Prinzipalmarkt sowie des Doms im Aasee versenkt. Unter dem Motto „Es fehlt erst, wenn es weg ist“ wurden zudem Bilder ausgestellt, die bekannte Orte des Stadtbilds zeigten, deren Sehenswürdigkeiten „verschwunden“ waren – wie es vielleicht bald dem Amazonas Regenwald und den küstennahen Gebieten unserer Erde passiert.

Quelle: Greenpeace Münster

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